Layout & Satz

Ein gutes Design-Briefing spart die Hälfte der Korrekturen

Die meisten Korrekturen entstehen nicht durch eine schlechte Umsetzung, sondern durch das, was am Anfang nicht gesagt wurde. Ein Briefing muss nicht lang sein – es muss nur ein paar Fragen beantworten.

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Layoutgestaltung
Unsere Arbeit · Layoutgestaltung

Jede zusätzliche Korrekturschleife kostet beide Seiten Zeit. Und meistens entsteht sie nicht, weil der Designer einen Fehler gemacht hat, sondern weil etwas Wichtiges nur im Kopf des Kunden existierte. Ein gutes Briefing verhindert das.

Es muss kein langes Dokument sein. Es reicht, wenn es diese Fragen beantwortet:

  • Ziel. Was soll das Material erreichen? Verkaufen, informieren, zu einer Veranstaltung einladen? Ein Hauptziel ist besser als drei.
  • Zielgruppe. Für wen ist es gedacht? Bestandskunden oder Neukunden? Deutsch- oder englischsprachig? Junge Leute oder Senioren?
  • Formate und Größen. Wo erscheint es? A4-Flyer, Banner 6 × 3 m, Instagram-Story, 30-Sekunden-TV-Spot. Brauchen Sie mehrere Adaptionen, nennen Sie alle gleich zu Beginn – das beeinflusst schon das erste Layout.
  • Texte. Die finalen Texte, am besten bereits Korrektur gelesen. Textänderungen nach dem ersten Layout sind der häufigste Grund für zusätzliche Korrekturschleifen.
  • Material. Das Logo als Vektordatei (AI, EPS, SVG oder PDF), der Styleguide und Fotos in Originalgröße – nicht von der Website kopiert.
  • Termin. Wann brauchen Sie den ersten Entwurf, wann die finalen Dateien? Welcher Termin ist nicht verschiebbar – etwa die Datenübergabe an die Druckerei oder der Sendestart?
  • Freigabe. Eine Person, die die endgültige Entscheidung trifft.
  • Beispiele. Zwei oder drei Referenzen, die Ihnen gefallen – und solche, die Ihnen nicht gefallen. Das sagt mehr als „Wir wollen etwas Modernes“.

Wenn Sie noch nicht alles wissen

Das ist völlig normal. Schreiben Sie auch ins Briefing, was noch offen ist – „Formate werden noch abgestimmt“ ist besser als gar nichts. Dann lassen sich die Fragen vor Projektstart klären und nicht erst nach der dritten Version.

Das kürzeste Briefing, das funktioniert: was, für wen, wo, bis wann und wer freigibt. Alles andere lässt sich in einem Gespräch klären.

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