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Druckdaten erstellen: 7 Punkte, die Sie vor dem Druck prüfen sollten

Die meisten Druckfehler sind keine Designfehler, sondern Dateifehler. Und die fallen am Bildschirm deutlich günstiger auf als auf 5.000 gedruckten Broschüren.

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Layoutgestaltung
Unsere Arbeit · Layoutgestaltung

Die Druckerei druckt genau das, was Sie ihr liefern. Steckt ein Fehler in der Datei, steckt er auch in jedem einzelnen Exemplar. Hier sind die sieben Punkte, die ich bei jedem Layout prüfe, bevor es in den Druck geht.

1. Beschnitt – 3 mm über das Endformat hinaus

Läuft ein Hintergrund oder ein Foto bis an den Rand, muss es 3 mm über die Schnittkante hinausgehen. Geschnitten wird nie auf den Millimeter genau, und ohne Beschnitt bleibt am Rand schnell ein feiner weißer Streifen – ein sogenannter Blitzer. Manche Druckereien verlangen 2 oder 5 mm, also werfen Sie vorher einen Blick in deren Datenblatt.

2. Sicherheitsabstand – Text gehört nicht an den Rand

Text, Logo und Telefonnummer sollten mindestens 3–5 mm Abstand zur Schnittkante haben. Was im Layout „genau bis zum Rand“ aussieht, kann im fertigen Druck angeschnitten sein.

3. CMYK statt RGB

Der Bildschirm zeigt Licht, Papier zeigt Farbe. Leuchtende RGB-Grün-, Blau- und Orangetöne wirken im Druck deutlich matter. Wandeln Sie die Datei vor der Übergabe in CMYK um und prüfen Sie das Ergebnis mit eigenen Augen. Muss eine Markenfarbe exakt stimmen, arbeiten Sie mit Pantone.

4. Bilder – 300 dpi in der Endgröße

Ein Bild von der Website sieht am Monitor gut aus, im Druck wird daraus ein Pixelmosaik. Für Flyer und Broschüren brauchen Sie 300 dpi in der tatsächlichen Druckgröße. Bei großen Plakaten und Bannern reicht weniger, weil man sie aus der Entfernung betrachtet.

5. Schriften – eingebettet oder in Pfade umgewandelt

Ist eine Schrift nicht im PDF eingebettet, kann sie auf dem Rechner der Druckerei durch eine völlig andere ersetzt werden. Dann verschieben sich Zeilen, Umbrüche und am Ende das gesamte Layout.

6. Schwarz ist nicht gleich Schwarz

Für kleine Schrift nehmen Sie reines Schwarz (100 % K), damit die Buchstaben nicht aus mehreren Farbauszügen aufgebaut werden und unscharf wirken. Für große schwarze Flächen eignet sich ein Tiefschwarz (zum Beispiel C60 M40 Y40 K100), damit sie nicht gräulich aussehen. Den genauen Farbaufbau erfragen Sie am besten bei Ihrer Druckerei.

7. Die finale Datei – ein druckfähiges PDF

Liefern Sie ein PDF/X mit Beschnitt und – falls die Druckerei es verlangt – mit Schnittmarken. Schicken Sie keine Word-, PowerPoint- oder JPG-Dateien: Sie sind nicht für den Druck gedacht.

Eine kleine Gewohnheit, die Geld spart: Bevor die ganze Auflage gedruckt wird, fordern Sie einen Proof oder ein Musterexemplar an. Vor allem dann, wenn es auf die Farbe ankommt oder das Papier ungewöhnlich ist.

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